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Häufige Fragen (FAQ)

Was ist, wenn ein Termin nicht wahrgenommen werden kann?

Der Kurs ist als zusammenhängender Prozess konzipiert, weshalb eine regelmässige Teilnahme sehr unterstützend wirkt. Gleichzeitig ist allen bewusst, dass das Leben nicht immer planbar ist.
Ein einzelnes Fehlen lässt sich in der Regel gut auffangen: Sämtliche wichtigen Inhalte stehen zur Verfügung, Meditationen können zu Hause praktiziert werden und offene Fragen lassen sich in der darauffolgenden Einheit klären.

Der erste Termin hat eine besondere Bedeutung, da hier die Gruppe zusammenfindet und der gemeinsame Weg beginnt. Wenn bereits im Vorfeld absehbar ist, dass mehr als zwei Termine nicht wahrgenommen werden können, empfiehlt sich die Teilnahme zu einem späteren Kurszeitpunkt.

 

Was wird zum Kurs mitgebracht?

Für den Kurs ist nichts Besonderes mitzubringen. Sitzgelegenheiten, Kissen, Decken und weiteres Material stehen zur Verfügung. Eine eigene Trinkflasche sowie Utensilien für persönliche Notizen können hilfreich sein.

 

Welche Unterlagen stehen während des Kurses zur Verfügung?

Es werden digitale Kursunterlagen mit Übungsanleitungen, Reflexionsimpulsen und unterstützenden Texten zur Verfügung gestellt.
Alle Meditationen und Körperübungen sind zusätzlich als Audio-Dateien zugänglich und ermöglichen eine gut begleitete Praxis zu Hause.

 

Ist eine tägliche Übungspraxis notwendig?

Ja – die tägliche Praxis ist ein zentrales Element des Kurses.
Nicht aus Leistungsgründen, sondern weil sich Achtsamkeit durch Regelmässigkeit entfaltet. Es wird Tage geben, an denen das Üben leicht fällt, ebenso wie Tage, an denen es Überwindung kostet. Beides ist Teil des Weges und vollkommen in Ordnung.

Die acht Wochen verstehen sich als Einladung, bewusst Zeit für Selbstfürsorge einzuplanen und dranzubleiben – freundlich und ohne Strenge.

 

Wie gross ist die Gruppe?

Die Gruppe besteht aus maximal 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Die überschaubare Gruppengrösse schafft einen geschützten Rahmen und ermöglicht persönlichen Austausch sowie individuelles Lernen.

 

Aus welchen Gründen nehmen Menschen an diesem Kurs teil?

Viele Menschen kommen mit dem Wunsch nach mehr Ruhe, Klarheit und innerer Verbundenheit.
Häufige Anliegen sind Stress, innere Unruhe, Gedankenkreisen, Schlafprobleme oder das Gefühl, sich selbst etwas verloren zu haben. Andere möchten die Praxis der Meditation erlernen oder eine bestehende Praxis vertiefen und stärker in den Alltag integrieren.

 

Wie läuft ein typischer Kursabend ab?

Ein Kursabend verbindet verschiedene Formen der Achtsamkeitspraxis: Meditation im Sitzen, Liegen und in Bewegung, sanfte Körperübungen sowie gemeinsame Reflexion.
Gemeinsam wird erforscht, wie Stress im Alltag wirkt und wie ihm mit mehr Bewusstheit begegnet werden kann. Der Kurs lebt von Offenheit und Interesse der eigenen Erfahrung gegenüber und dem gemeinsamem Lernen in der Gruppe.

 

Ist der Kurs auch mit Meditationserfahrung sinnvoll?

Der Kurs bietet Raum für Vertiefung, Austausch und neue Perspektiven. MBSR unterstützt dabei, die eigene Praxis bewusster im Alltag zu verankern und den Umgang mit Stress weiter zu verfeinern – unabhängig von bisherigen Erfahrungen.

 

Was ist bei körperlichen Einschränkungen zu beachten?

Alle Teilnehmenden sind willkommen, so wie sie sind.
Sämtliche Übungen lassen sich individuell anpassen – weder ein Sitzen auf dem Boden noch bestimmte Bewegungsabläufe sind erforderlich. Körperliche Beschwerden sollten im Vorgespräch angesprochen werden, damit gemeinsam passende Möglichkeiten gefunden werden können.

 

Ist eine Teilnahme auch mit eingeschränkten Deutschkenntnissen möglich?

Bei guten passiven Deutschkenntnissen ist eine Teilnahme in der Regel gut möglich.
Bei Bedarf erfolgt Unterstützung auch auf Englisch. Das Vorgespräch kann gerne auf Englisch stattfinden, um alle Fragen in Ruhe zu klären.

 

Gibt es ermässigte Kursplätze?

Ja. Für Studierende, Arbeitssuchende und Alleinerziehende wird ein ermässigter Tarif angeboten.
Eine entsprechende Anfrage kann bereits im Vorgespräch angesprochen werden.

 

Ist eine Teilnahme während einer psychotherapeutischen Behandlung möglich?

In vielen Fällen ja.
MBSR arbeitet erfahrungsbezogen und kann psychotherapeutische Prozesse sinnvoll ergänzen. Die aktuelle Situation sollte im Vorgespräch thematisiert werden, um gemeinsam zu prüfen, ob der Kurs zum jetzigen Zeitpunkt passend ist.

 

Wann ist eine Teilnahme derzeit nicht empfehlenswert?

Bei akuten psychischen oder körperlichen Belastungen ist eine Teilnahme aktuell nicht sinnvoll.
Dazu zählen unter anderem:

  • akute Krisen, Psychosen oder Suizidalität

  • akute Depressionen oder ausgeprägte Angstzustände

  • Panikstörungen oder posttraumatische Belastungen

  • Substanzabhängigkeit

  • tiefe Trauer nach einem aktuellen Verlust

  • starke körperliche Schwächung (z. B. während einer Chemotherapie)

In solchen Fällen wird empfohlen, Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder Therapeuten zu halten und die Situation auch im Vorgespräch anzusprechen.

 

Welche Möglichkeiten gibt es nach Kursende?

Nach dem Kurs stehen verschiedene Wege offen, die Praxis weiterzuführen: regelmässige Übungsgruppen, Aufbaukurse oder auch mehrtägige Retreats.
Am letzten Kursabend wird ausreichend Zeit eingeräumt, um diese Möglichkeiten gemeinsam zu besprechen.

 

Ist dieser Kurs passend?

Der Kurs richtet sich an Menschen, die bereit sind, sich Zeit zu nehmen, neugierig zu erforschen und sich auf eine regelmässige Praxis einzulassen.
Es gibt nichts zu erreichen, nichts zu verändern und nichts „können“ zu müssen. Alles darf sich im eigenen Tempo entfalten.

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